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Antikes Öl Bild Marienkrönung 18 Jh. Lima-Peru Cuzco Schule
175 cm x 124 cm

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Marienkrönung
Lima, Mitte 18. Jahrhundert – Schule von Cuzco
Öl auf Leinwand
175 × 124,5 cm

Dieses großformatige Gemälde zeigt die Krönung der Jungfrau Maria durch die Dreifaltigkeit, ein in der kolonialen Andenmalerei besonders verbreitetes Thema. Maria kniet im Zentrum auf einer Wolkenbank, umgeben von Engelsköpfen, während Christus und Gottvater gemeinsam die Krone über ihrem Haupt halten. Die Taube des Heiligen Geistes schwebt im Strahlenkranz darüber. Die Komposition folgt dem für die Cuzco-Schule charakteristischen trinitarischen Bildschema: symmetrischer Bildaufbau, klar konturierte Figuren, dekorativ-flächige Modellierung und eine intensive Farb- und Goldornamentik, wie sie den reifen Stil des 18. Jahrhunderts prägt.

Das Werk zeichnet sich durch, feine textile Muster und die für Cuzco typische Verbindung europäischer barocker Vorlagen mit einer eigenständigen, ornamental betonten Andenästhetik aus. Sein monumentales Format deutet auf einen kirchlichen Auftrag hin und unterscheidet es deutlich von den zahlreich überlieferten kleineren Andachts- und Exportbildern der Epoche.

Vergleichsabschnitt:
Im Vergleich zu anderen Marienkrönungen der Cuzco-Schule zeigt dieses Gemälde eine besonders repräsentative Wirkung. Kleinformatige Beispiele – oft mit 60–120 cm Höhe – dienten in der Regel privaten Kapellen oder dem überregionalen Kunsthandel, während großformatige Werke wie dieses mit ca. 157x108,5cm, gerahmt ca.175 × 124,5 cm eindeutig zur Kategorie der Altar- und Hauptbilder gehören. Die klare Konzentration auf die himmlische Szene ohne zusätzliche Heiligengruppen oder lokale Bezüge entspricht dem „klassischen“ trinitarischen Typus und unterstreicht die dogmatische Bestimmtheit des Bildes. Stilistisch schließt das Werk an qualitätvolle Cusqueña-Produktionen des mittleren 18. Jahrhunderts an, deren reiche Ornamentik und intensive Farbwirkung zu den charakteristischsten Ausprägungen der kolonialen Andenmalerei zählen.

Zustand: Altersgemäßer Zustand mit Craquelé und vereinzelten Retuschen; Leinwand stabilisiert, farbkräftig und klar in der ikonografischen Lesbarkeit. Rückseitig bezeichnet "Restaurado por Oswaldo Carrasco Lozano. Anno 1970 Lima-Peru", kleinere Löcher in der Leinwand, rückseitig mehrere kleine Flickstellen der Leinwand.


Bilder sind Bestandteil der Auktion.

Artikel Nummer /number: bild115     

Preis/price:  4500.-€


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Marienkrönung
Lima, Mitte 18. Jahrhundert – Schule von Cuzco
Öl auf Leinwand
175 × 124,5 cm

Dieses großformatige Gemälde zeigt die Krönung der Jungfrau Maria durch die Dreifaltigkeit, ein in der kolonialen Andenmalerei besonders verbreitetes Thema. Maria kniet im Zentrum auf einer Wolkenbank, umgeben von Engelsköpfen, während Christus und Gottvater gemeinsam die Krone über ihrem Haupt halten. Die Taube des Heiligen Geistes schwebt im Strahlenkranz darüber. Die Komposition folgt dem für die Cuzco-Schule charakteristischen trinitarischen Bildschema: symmetrischer Bildaufbau, klar konturierte Figuren, dekorativ-flächige Modellierung und eine intensive Farb- und Goldornamentik, wie sie den reifen Stil des 18. Jahrhunderts prägt.

Das Werk zeichnet sich durch, feine textile Muster und die für Cuzco typische Verbindung europäischer barocker Vorlagen mit einer eigenständigen, ornamental betonten Andenästhetik aus. Sein monumentales Format deutet auf einen kirchlichen Auftrag hin und unterscheidet es deutlich von den zahlreich überlieferten kleineren Andachts- und Exportbildern der Epoche.

Vergleichsabschnitt:
Im Vergleich zu anderen Marienkrönungen der Cuzco-Schule zeigt dieses Gemälde eine besonders repräsentative Wirkung. Kleinformatige Beispiele – oft mit 60–120 cm Höhe – dienten in der Regel privaten Kapellen oder dem überregionalen Kunsthandel, während großformatige Werke wie dieses mit ca. 157x108,5cm, Gerammt ca.175 × 124,5 cm eindeutig zur Kategorie der Altar- und Hauptbilder gehören. Die klare Konzentration auf die himmlische Szene ohne zusätzliche Heiligengruppen oder lokale Bezüge entspricht dem „klassischen“ trinitarischen Typus und unterstreicht die dogmatische Bestimmtheit des Bildes. Stilistisch schließt das Werk an qualitätvolle Cusqueña-Produktionen des mittleren 18. Jahrhunderts an, deren reiche Ornamentik und intensive Farbwirkung zu den charakteristischsten Ausprägungen der kolonialen Andenmalerei zählen.

Zustand: Altersgemäßer Zustand mit Craquelé und vereinzelten Retuschen; Leinwand stabilisiert, farbkräftig und klar in der ikonografischen Lesbarkeit. Rückseitig bezeichnet "Restaurado por Oswaldo Carrasco Lozano. Anno 1970 Lima-Peru", kleinere Löcher in der Leinwand, rückseitig mehrere kleine Flickstellen der Leinwand

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